Gestaltpädagogik zu erklären ist nicht so einfach, man muss sie erleben. Ich verbinde sie mit einer Haltung, die ich einnehme. Der Mensch ist immer in Verbindung mit anderen Menschen zu sehen. Jeder Mensch ist anders geprägt und so gibt es auch nicht DIE EINE Lösung für DEIN „Problem“. In den Sitzungen kann ich dich lediglich begleiten. Nur du alleine weißt, was gut für dich ist. Du bist die eigene Expertin, dein eigener Experte und ich bin deine Wegbegleiterin in diesem dialogischen Prozess. Du kannst deine persönliche Kränkungsgeschichte entdecken. Kindheitserfahrungen wirken bis in die Gegenwart und lassen uns oft unterbewusst handeln. In bestimmten Situationen fallen wir unbewusst auf die Kindheitsebene zurück. Wirst du dir darüber bewusst, versetzt es dich in die Lage etwas daran zu ändern. Diese Selbstwahrnehmung führt zu Selbsterkenntnis. Und da setzen wir gemeinsam an.

Wir dürfffen Feller maachen. Diese Erkenntnis kann z.B. durchaus eine Entlastung für dich sein. Sich selbst Fehler zugestehen, aber auch Verantwortung übernehmen.

Wir hören manchmal auch: Lass einfach los. Besser ist es hinzuschauen, zuzulassen und anzunehmen, was gerade da ist. Gestalt bedeutet „Denken in Bildern“. Bilder, die in der Natur vorkommen. Die Natur zeigt uns Lösungswege. Ein schönes Gestaltbild: Ein Baum treibt immer wieder neu aus, so wie auch du immer wieder neue Wege für dich finden kannst. Ein anderer Blickwinkel führt zu einem Umdenken, einem Neudenken. So kannst du dich aus der Gefangenschaft deiner Vergangenheit befreien und zum Architekten, zur Architektin deiner Zukunft werden. Wir blicken zurück, welche Ressourcen du schon erschaffen hast. Du kannst sogar Ressourcen an dir entdecken, die du vielleicht gar nicht als solche wahrnimmst.