Familienidylle. Zusammenhang Stress/Depression

Familienleben

Schon seit geraumer Zeit beobachte ich beim SUP eine Schwanenfamilie am wunderschönen Wörthersee in Klagenfurt. Die fünf Jungen gedeihen prächtig unter der Obhut ihrer Eltern. Sie haben immer ein wachsames Auge auf sie. Droht den Küken Gefahr, fangen die Eltern an zu fauchen. Ein liebevolles, achtsames Miteinander ist zu beobachten. Die Küken können sich geborgen fühlen.

Wie sieht das in unseren Familien aus? Wieviel Fürsorge und Aufmerksamkeit wird den Kindern gegeben? Wieviel Geborgenheit erfahren sie? Und wie wirkt sich das auf das spätere Leben aus?

Genforschung

Vor Jahren war man noch der Meinung, dass die Entwicklung der Menschen von den Genen vorherbestimmt ist und man nicht viel Einfluss darauf nehmen kann. In wissenschaftlichen Studien hat man herausgefunden, dass Gene alleine nichts bewirken können. Sie sind auf Helfermoleküle angewiesen. Es ist ein Zusammenspiel zwischen Genen und der Umwelt. Alle Erfahrungen schlagen sich demzufolge biologisch im Körper nieder. Die Gene werden durch die Umwelt bespielt, über Signalketten werden Informationen ins Hirn transportiert und dort gespeichert. Der codierten Region des Gens ist ein Genschalter vorangestellt, der darüber entscheidet, ob das nachfolgende Gen stärker oder schwächer abgelesen wird. Botenstoffe entscheiden darüber, ob die Geninformation in den Körper eingebracht werden soll oder nicht.

Antistresshormon

Der Genschalter, der für die Bildung des Antistresshormons wichtig ist, ist bei Säuglingen blockiert. Nur durch Fürsorge und Zärtlichkeit kann er freigeschaltet werden. Aus diesem Grund sind gute soziale Bindungen, die wir in frühen Jahren erfahren, besonders wichtig. Sie bieten uns während unseres gesamten Lebens gute Schutzfaktoren gegenüber Folgen aus Stressreaktionen.

Hat diese Blockadenentfernung nicht so gut geklappt, erhöht sich das Risiko in eine Depression zu fallen. Das Antistressgen ist blockiert. Die gute Nachricht dabei: Die fehlende Resilienz kann nachgereicht werden. Neue gute Erfahrungen können Einfluss darauf nehmen, zu einer inneren Stärke zu kommen.

Gute zwischenmenschliche Beziehungen fördern die Produktion von Glücksbotenstoffen. Man ist in der Lage sich mit Konfliktsituationen auseinanderzusetzen. Ich weiß, dass ich gut geschützt bin, dass ich ein gutes Umfeld habe und genau dieses Wissen aktiviert die Produktion der Vitalitäts- und Glücksbotenstoffe.

Stress / Depression

Befinde ich mich in einer Stresssituation und habe diese positiven Erfahrungen nicht gemacht, werden diese Systeme nicht aktiviert. Kein Dopamin, kein Oxytozin wird ausgeschüttet. Ich gerate in einen Mangelzustand, beginne an mir zu zweifeln und denke: Ich bin nichts wert. Und genau das ist der Kern der Depression, der Verlust des Selbstwertgefühls.

All das hängt mit dem Wert zusammen, den uns andere geben. Forscher sagen, dass wir ein social brain haben. Wir sind von der Evolution für gute soziale Beziehungen gemacht. Durch diese guten Beziehungen werden Glücksbotenstoffe erzeugt, die uns Lust aufs Leben machen. Schlechte soziale Beziehungen setzen uns unter Druck. Menschen, die permanent unter Angst leben, haben ein erhöhtes Risiko an einer Depression zu erkranken. Und daraus können dann körperliche Erkrankungen resultieren. Gute soziale Beziehungen sind die beste Medizin gegen Depressionen.

Achte in nächster Zeit darauf, in welchen zwischenmenschlichen Beziehungen du dich befindest. Beeinflussen sie dich positiv oder negativ? Du selbst kannst darüber entscheiden, ob du eine negative Beziehung aufrecht erhalten willst.

Wenn du dir deine Beziehungen, die dir nicht gut tun, anschauen möchtest, kann ich dich gerne dabei in meiner Praxis in Klagenfurt begleiten.

Ruf mich an oder schreib mir eine Mail, um einen Termin mit mir zu vereinbaren. Ich freue mich auf dich.

Frühlingserwachen in Klagenfurt

Regen klopft an die Scheibe meines Schlafzimmers und weckt mich sanft. Dazwischen ganz feine Sonnenstrahlen. Sie kitzeln und wärmen meine Nase. Und so, wie sie mich aufwecken, wecken sie auch die Natur auf. Grashalme und Blütenknospen werden ganz sachte wachgekitzelt. Durch den Regen, der sie dabei unterstützt, beginnt es zu sprießen. Die fast farblose Natur fängt an, wieder bunter zu werden. Natürliche Transformation.

leuchtendes Gelb der Narzissen
Gänseblümchen sprieße

Blogerwachen

Mein Blog erwacht auch gerade und ich freue mich schon auf sein Wachstum. Ich füttere ihn mit meinen Beobachtungen, meinen Erfahrungen, meinen Eindrücken, meinen Gefühlen, damit er gut gedeihen kann.

Wie erwachst du?

Wie geht es dir mit dem Frühlingserwachen oder bist du noch im Winterschlaf? Freut es dich, wenn es regnet? Oder möchtest du lieber die Decke über den Kopf ziehen und weiterschlafen? Du kannst dein Erwachen mit wunderschönen Bildern, die du dir gedanklich hervorholst, schöner gestalten. Oder du gehst in die Natur und holst dir Inspirationen.

Narben aus einer anderen Sichtweise betrachten

Die nackten Baumkronen, die sich so über die kalte Jahreszeit gerettet haben, beginnen sich ihr Kleid zu stricken. Der Regen hilft dabei. Jeder einzelne Baum ein Wunder, so wie auch jeder einzelne Mensch ein Wunder ist. Und hinter jedem Wunder, liegt ein Weg. Ein Weg, gekennzeichnet von Narben, die sehr unterschiedlich sind. Narben erzählen eine Geschichte. Verletzungen tun weh. Die Narben, die daran erinnern, können aber auch stark machen, Ressourcen hervorbringen. Abgebrochene Äste richten sich wieder auf, wachsen schräg weiter. Der Ast hat überlebt, ist stärker geworden. Der Baum hat sich selbst geheilt. Und bei Menschen ist es nicht viel anders. Oft erkennt man die positiven Seiten der Wunden und die daraus entstandenen Narben erst dann, wenn man sich bewusst darauf einlässt. Sei aber liebevoll zu dir selbst ♥️, denn auch du bist nicht ohne Narben, hast deine Geschichte. Deine Selbstheilungskräfte kannst du sehr gut in der Natur aktivieren.

Spaziergang

Ich möchte dich einladen, öfter in die Natur zu gehen, um dich berühren zu lassen. Mach die Augen auf. Du wirst staunen, was du alles entdecken kannst. Und vielleicht merkst du auch, wie gut das deiner Seele tut. Weg vom Alltagstrott, weg vom Freizeitstress. Einfach die Seele baumeln lassen und genießen. Die Natur gibt dir die Möglichkeit, dich selbst zu „reparieren“. Deinen Geist kannst du mit der Natur vergleichen. Denn deine Gedanken sind deine Samen. Du bist der Gärtner, die Gärtnerin. Du kannst Blumen oder Unkraut wachsen lassen. Aber auch Unkraut kann nützlich sein. Je nachdem, wie du deine Gedanken pflegst, werden sie wachsen oder verkümmern. Bei manchen Gedanken ist es durchaus gut, wenn du sie nicht so pflegst, sie dürfen verkümmern, immer kleiner werden. Wie in der Natur, die sich so regeneriert.

Anregung

Wenn du dich schlapp fühlst, ist es Zeit für eine Frühjahrskur. Geh in die Natur hinaus, atme die frische Luft und genieße. Nimm dir täglich, wenn auch nur für 10 Minuten Zeit dafür. Du wirst spüren, wie gut das tut. Nimm die Sonnenstrahlen wahr, spür den Wind auf deiner Haut, spür die Regentropfen, egal was gerade ist, nimm es einfach bewusst wahr. Solltest du dir mehr Zeit gönnen, sammle zum Beispiel Brennnesseln.

Brennnessel transformieren zu Brennnesseltee

Daraus kannst du dir einen wunderbaren Frühjahrstee kochen. Ganz besonders aufmunternd ist es, wenn du dir die Farben nach Hause holst. Huflattichblüten mit Stängel. Die eignen sich hervorragend als Beilage zu Erdäpfeln. Einfach in Olivenöl anbraten und nach Lust und Laune würzen. Mach die Augen zu und genieße den zarten, blumigen Geschmack.

Frühlingsgenuss

Du kannst dir auch einen kleinen Blumenstrauß pflücken und mit nach Hause nehmen. Der Duft und die Farbenpracht wird dich eine Zeit lang erfreuen.

Wenn du Unterstützung brauchst, deine Gedanken zu erforschen, kannst du dich gerne mit mir in Verbindung setzen. In meiner Praxis in Klagenfurt hast du die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen deinen Gedanken freien Lauf zu geben. Wenn du magst können wir das auch gerne in der Natur machen. Als Transformationscoach und Gestaltpädagogin können wir gemeinsam einen wundervollen Werkzeugkoffer, der auf dich zugeschnitten ist, befüllen.